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Die ICF bezieht sich auf die Rahmenbedingungen für die Herstellung von Chancengleichheit von Personen mit Behinderungen*.
Sie ist nützlich für unterschiedlichste Anwendungen und bildet eine Grundlage für Aktivitäten im System der sozialen Sicherheit, bei der Evaluation von Managed Care und in der Erhebung von Bevölkerungsdaten. Sie bietet einen konzeptionellen Rahmen für Informationen, die auf die Gesundheitsversorgung des Einzelnen anwendbar sind, einschliesslich Prävention und Gesundheitsförderung sowie für die Partizipation. Sie gibt den Rahmen für die Beseitigung oder den Abbau von gesellschaftsbedingten Hindernissen und für die Schaffung oder Verbesserung der sozialen Unterstützung. Sie beeinflusst auch andere Faktoren, welche die Partizipation an Lebensaktivitäten erleichtert und fördert. Darüber hinaus ist sie für die Untersuchung von Gesundheitsversorgungssystemen bezüglich Evaluation und der Formulierung von Richtlinien und Empfehlungen nützlich. Die WHO liefert einen Zugang zu Funktionsfähigkeit und Behinderung aus naturwissenschaftlichen, soziologischen und gesellschaftlichen Perspektiven, im Sinne eines interaktiven und sich entwickelnden Prozesses. Bausteine für Anwender werden zur Verfügung gestellt, damit Modelle entwickelt und verschiedene Aspekte dieser Prozesse untersucht werden.
*Standard rules on the Equalization of Opportunities for Persons with Disabilities (Beschlossen in der 48. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 20.12.1993).